Was für Männer
Laut einer Studie der UI Hochschule interessieren sich mehr als 65% aller jungen Männer für soziale Themen. Beim Paritätischen Förderverein für soziale Arbeit kribbeln die Köpfe: „Wie können wir Männer darin bestärken, ihrem Interesse nachzugehen? Was braucht es, um sich sogar beruflich dafür zu entscheiden? Es braucht reale Einblicke in den Job.“ Marius, Jan und Johnny arbeiten im sozialen Beruf. Als sie gefragt werden, sind sofort dabei und bereit, die Kampagne zu unterstützen. Im Interview sprechen sie von ihren Erfahrungen und Aufgaben in ihrem Job. Dabei nehmen sie Bedenken und typische Vorurteile ernst und berichten darüber, wie es tatsächlich ist, als Mann im sozialen Bereich tätig zu sein.
Planung
Geplant ist die Kampagne mit Aussenwerbung in Hamm. Alle Formate beinhalten Scancodes, die auf die Website der Kampagne führen. An gut frequentierten Orten der Stadt werden Werbebanner angebracht. Die Buslinien werden mit Postern ausgestattet. Flyer werde in Schulen verteilt. Es finden Veranstaltungen statt, bei denen die Männer anwesend sind und Fragen beantworten. Welchen Namen geben wir der Kampagne? Wie präsentieren wir die Männer? Wie strukturieren wir das Rahmenwerk und die notwendigen Informationen? Unsere Zielgruppe umfasst interessierte Schüler wie auch erwachsene Quereinsteiger im mittleren Alter. Welche Sprache sprechen wir?
Gestaltung
Der Titel der Kampagne „Was für Männer“ lässt zwei Lesarten zu. Man kann ihn als Ausruf der Anerkennung verstehen: „Was für Männer! Respekt!“ oder als Hinweis, daß der soziale Beruf etwas für Männer ist. Der Sprachstil der Kampagne ist entspannt, aber nicht berufsjugendlich. Wir begegnen den Interessenten auf Augenhöhe und mit Respekt.
Logodesign
Der Schriftzug steigt um 11° grad an
und impliziert das steigende Interesse an sozialen Themen.
Design
Die Schwarz-Weiß-Portraits werden von einer klaren Typografie unterstützt. Alle Inhalte steigen 11° aufwärts. Die Farbskala des Paritätischen Corporate Designs wird um 3 weitere leuchtenden Farben ergänzt.
Icons
Die Grafiken steigen ebenfalls an und lassen sich so prima in das Gesamtbild integrieren.
IlIustration
Im Maximilianpark in Hamm steht ein Elefant aus Glas und Stein. Mit einem Aufzug im Rüssel transportiert er die Gäste nach oben. Sein Kopf besteht aus einem großen verglasten Wintergarten. Zu besonderen Anlässen wird er bei Nacht in bunten Farben beleuchtet. Für die Kampagne haben wir das Wahrzeichen der Stadt in einem reduzierten Stil und mit sauberen kantigen Flächen illustriert.
Fotografie
Als Kontrapart zu den Hauptmotiven in Schwarz-Weiß befinden sich Farbfotos von Susanne Beimann auf den Interview-Seiten. Das Beispiel zeigt Johnny. Für die Jugendlichen bei Outlaw setzt er sich gern auf einen pinkfarbenen Barbiestuhl und spielt Gitarre.
Eine Kampagne des Paritätischen Förderverein für soziale Arbeit NRW in Kooperation mit Movere, Outlaw und VKM
Interview & Fotografie: Susanne Beimann
Webentwicklung: Kathrin Stalp, Vanillabytes
website: wasfuermaenner.com
Schreib Ni“
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